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Der Fußball-Klassiker: Deutschland gegen Holland Helmut Rahn verdiente als einer der ersten deutschen Kicker sein Geld im Ausland
Für die deutsche Fußball-Nationalelf beginnt die WM-Saison mit einem Klassiker, dem Spiel gegen Holland. Das ist
kein gewöhnliches Fußballspiel. War es nie und wird es niemals sein. Man hat manchmal das Gefühl, dass das Verhältnis zu unseren tollen niederländischen Nachbarn nicht das Allerbeste ist. Da werden Witze
über Wohnwagen gemacht und über gelbe Nummernschilder, die man bekommt, wenn man dreimal durch die Fahrprüfung rasselt. Das ist nicht witzig.
Dabei war es kein Geringerer als “Boss” Helmut Rahn
(“Aus dem Hintergrund müsste Rahn schießen!”), der als einer einer der ersten deutschen Kicker sein Geld im Ausland verdiente. Und zwar im holländischen Enschede. Er kam dann nach Gründung der Bundesliga
noch einmal zurück nach Deutschland, aber schon nach 19 Spielen war seine Karriere dann wegen einer Knieverletzung beendet.
Wir sagen ja häufig Holland zu den Niederlanden. Was natürlich falsch
ist. Genauso gut könnte man alle Deutschen als Preußen bezeichnen. Holland ist eine Provinz der Niederlande. Die Gegend hieß früher mal Holtland, also so viele wie Holzland oder Waldland. Dass wir heute
meist Holland sagen, haben sich die Niederländer aber auch selbst zuzuschreiben, mit ihrer Werbung in den 70er und 80er Jahren. Du erinnerst Dich? - Frau Antje bringt Käse aus Holland.
Deutschland
– Holland, da werden unweigerlich Erinnerungen an die Weltmeisterschaft 1974 wach. Es war die erste WM, die in Farbe übertragen wurde. Erst war da das spektakuläre 1:0 der DDR gegen die BRD, dann das
Endspiel Deutschland gegen die Holländer mit ihrem Megastar Johan Cruyff. Schon in der ersten Minute gab es einen Elfmeter für Holland, noch bevor wir auch nur einmal den Ball berührt hatten. Aber am
Ende hieß es dann doch 2:1 für Deutschland durch Toren von Paul Breitner und Gerd Müller.
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