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Campingurlaub in Europa wird immer beliebter Von Wellness bis Wildnis ist längst alles möglich
Camping ist eine Frage der Einstellung: Isomatte im Iglu-Zelt für Hartgesottene oder der Klimatisierte Caravan für
Verwöhnte. Für immer mehr Deutsche wird Camping zur preisgünstigen Alternative. Die Vorteile sind klar: Caravan und Zelt sparen Kosten und Du bist flexibel. Verglichen mit einem Pauschalurlaub zahlen
Camper oft nur einen Bruchteil.
Beispiel: Eine Woche für Zwei Erwachsene und zwei Kinder im Vier-Sterne-Hotel in Italien kostet 1.610 Euro. Für denselben Zeitraum kommt eine Familie, die mit Zelt
und Auto reist, auf 357 Euro.
Hunderte von attraktiven Plätzen gibt es in Europa - und die Unterschiede sind groß. Camping hat nicht mehr zwingend etwas mit Niedrigpreisen und ebensolchem Komfort
zu tun. Heute können sich Camper in Dampfbädern aalen, im Solarium bräunen oder mit professionellen Animateuren Partys feiern. Hilfe bei der Auswahl geben Campingführer, zum Beispiel der Klassiker vom
ADAC.
Wer sparen will, ist auf einem Gemeindezeltplatz in Frankreich richtig, diese Plätze gehören zu den billigsten. Ebenfalls preiswert sind Schweden, Norwegen und Finnland, allerdings ist hier
nicht viel Action. Wer die sucht, ist in Holland und Dänemark richtig. Doch damit klettern auch die Preise auf 25 bis 40 Euro pro Tag und Stellplatz. In Großbritannien liegen die Gebühren mit 15 bis
maximal 30 Euro im europäischen Durchschnitt. In Spanien, Italien und Portugal gibt es alles, vom Wellness-Areal in Strandnähe für 45 Euro bis zum Ministellplatz ohne warmes Wasser zu Niedrigstpreisen.
Campen ist aber nicht jedermanns Sache. Spätestens wenn es aus Kübeln schüttet und Mücken den Schlaf vermiesen, wird die anfängliche Wildromantik frustrierend. Deshalb: Bevor Du Dich auf einen
mehrwöchigen Urlaub im Zelt einlässt, zuerst auf einem Campingplatz in der Umgebung probewohnen. Auch für Caravans und Wohnmobile gilt: Lieber erst einmal mieten, statt sich von vermeintlichen
Schnäppchen verführen lassen. Damit sich die teure Anschaffung lohnt, muss das Gefährt mindestens acht Wochen pro Jahr im Einsatz sein. Zum Mieten gibt es die Dinger schon ab 45 Euro pro Tag.
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