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Ist da wer? – Auf der Suche nach Leben im All Gut 35 Jahre nach der Mondlandung träumen die Amerikaner vom Mars
Die Menschheit ist nicht erst seit E.T. fasziniert von der Vorstellung, dass es außerirdisches Leben geben könnte.
Immer wieder gibt es Versuchen, mit Aliens in Verbindung zu treten. 1977 wurde zum Beispiel eine goldene Schallplatte mit Stücken von Bach, Beethoven oder Chuck Berry ins All geschossen. Reaktion:
Bislang keine.
Es war im Jahre 1963, da behauptete der US-Baseballspieler Gaylord Perry: Bevor ich einen Homerun schlage, schicken die einen Menschen auf den Mond. Es vergingen sechs Jahre und
dann, wenige Stunden, nachdem Neil Armstrong seinen Fuß auf den Mond setzte, schlug Perry den ersten und einzigen Homerun seiner Karriere.
Was hat die Menschheit nicht schon alles ins All
geschossen. Das erste Lebewesen im All war die Hündin Laila, der erste Mann der Russe Juri Gagarin, die erste Frau Valentina Tereschkowa, der erste Mensch auf dem Mond - Neil Armstrong und der erste
Deutsche im All war Sigmund Jähn. Er flog 1978 für die DDR hoch und kam kurioserweise aus dem Vogtland. Kurios deshalb, weil der zweite Deutsche im All, Ulf Meerbold 1983, zwar in Westdeutschland lebte,
aber ebenfalls aus dem Vogtland kam.
Und mit welchem Fuß betrat Neil Armstrong als erster Mensch den Mond? Es war der linke. Und dann sollte er sagen: Ein kleiner Schritt für einen
Menschen, aber ein großer für die Menschheit. Leider versemmelte er in der Aufregung die Pointe und sprach von einem kleinen Schritt für den
Menschen, womit sein historischer Satz absolut keinen Sinn mehr ergab. Aber egal, die Nasa versuchte zu retten, was zu retten war, und gab erst Jahre später zu, dass Armstrong sich tatsächlich versprochen hatte.
Weltraummissionen sind ja unter anderem deshalb so teuer, weil es da oben nichts gibt. Für eine Marsmission müssten die Astronauten zum Beispiel Lebensmittel für drei Jahre mitnehmen. Aber: Der
Transport von nur einem Kilo Nutzlast in eine erdnahe Umlaufbahn kostet etwa 10.000 Euro. Platz genug wäre da. In der Frachtrampe eines Space Shuttles kriegt man zum Beispiel locker einen Buckelwal
unter. Und dann wäre immer noch Platz da für eine Reiseverpflegung von – sagen wir mal 1.000 Heringen.
Unglaublich, was da im All schon so alles herumfliegt. Von den rund 3.000 Satelliten sind
zwei Drittel kaputt. Der erste Satellit, der russische Sputnik wurde vor fast 50 Jahren ins All geschossen, im Oktober 1957 war es. Fast so alt, wie John Glenn. Das war der erste Amerikaner, der die Erde
umkreiste. Und er ist auch der älteste Astronaut. Denn John Glenn startete 1998 Jahren zu seiner zweiten Raummission, damals war er 77 Jahre alt.
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