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Die Street Rod von Harley Davidson Frischzellenkur bescherrt der Marke aus Milwaukee neue Fans
Harley Davidson – der Mythos auf zwei Rädern. Wer so eine Maschine fährt, hat es nicht eilig. Mit der Street Rod
aber bringt die Marke aus Milwaukee jetzt erstmals ein Zweirad an den Start, dass auch ambitionierte Fahrer als einigermaßen sportlich durchgehen lassen. Der Rahmen wurde deutlich angehoben. Das heißt:
Mehr Bodenfreiheit. Also mehr Schräglage. Mit 120 PS aus dem von Porsche mitentwickelten V2-Motor ist die Street Rod das stärkste Bike, das jemals aus dem Hause Harley Davidson kam. Die Street Rod in
Zahlen: 120 PS, 280 Kilo schwer, 240 km/h Spitze, von 0 auf 100 in 3,5 Sekunden, Preis gut 16.000 Euro.
Der derzeitige Durchhänger auf dem deutschen Motorradmarkt bremst die weltweiten Geschäfte
von Harley kaum. 400.000 der teuren Trend-Bikes finden jährlich ihre Käufer. Die decken sich auch allzu gern mit Harley-Jacken, T-Shirts und Kappen ein. Es sind vorrangig ältere Semester, die sich ihren
Traum von der Freiheit erfüllen – im Schnitt mit 30 Jahren Verspätung. Mit den neuen Modellen will Harley nun auch jüngere Kunden ansprechen. Nachdem sich die Marke lange nur auf Design und Image
konzentriert hatte, gibt es nun, was die Kundschaft verlangt: Mehr Motorleistung und technische Innovation.
Und die Frischzellenkur scheint zu greifen. Die Hälfte alle Käufer der neuen
Modellgeneration bewegte vorher noch eine andere Marke. Auch bei der technischen Ausstattung bemühen sich die Amerikaner um Anschluss – etwa zu BMW. Eine ABS könnte uns gerade auf dem europäischen Markt
noch weiter nach vorn bringen, so Davidson. Und die Testfahrer sind schon unterwegs. Polizei-Motorräder rüstet Harley-Davidson schon mit ABS aus.
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