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Kuriose Verbote Es gibt ein paar kuriose Gesetze und verrückte Verbote, die Du im Ausland kennen solltest
Wenn Du bisher dachtest, Deutschland wäre die Hochburg der lächerlichen Verbote - Rasen betreten verboten und so
weiter - dann hast Du Dich getäuscht. Die Welt ist voller Verbote und Gesetze, über die man eigentlich nur den Kopf schütteln kann.
In Irland und Norwegen ist zum Beispiel das Rauchen in
Restaurants und Kneipen verboten. Wer dabei erwischt wird, riskiert bis zu 3.000 Euro Strafe. Schweden folgt mit diesem Verbot im nächsten Jahr. Und in Holland haben nach dem Erlass eines Anti-Raucher-
Gesetzes schon Hunderttausende angekündigt, ihr Land bald verlassen zu wollen. Dann aber bloß nicht Richtung USA. Dort ist der Glimmstängel neuerdings nämlich sogar schon an einigen Stränden verboten.
In Singapur dürfen Raucher auf Entzug immerhin wieder Kaugummi kauen. Seit 1992 war das dort verboten. Es drohten Bußgelder von bis zu 5.000 Euro. Nun dürfen Apotheken zu medizinischen Zwecken wieder
Nikotin-Kaugummis verkaufen. Aber auch nur die.
Es gibt Städte, in denen ist sogar Kuscheln verboten – oder nur unter strengen Auflagen erlaubt. So ist zum Beispiel in Budapest der Liebesakt nur
im Dunkeln erlaubt. Und in London landest Du im Gefängnis, wenn Du Sex auf einem abgestellten Motorrad hast. Wie gut, dass das geregelt ist. Kommt ja ständig vor, so etwas.
Im US-Städtchen
Riverside gibt es immer noch ein Gesetz, das Liebenden vorschreibt, vor dem Küssen ihre Lippen mit Rosenwasser abzuwischen. Generell scheint Sex in den USA keine ungefährliche Sache zu sein. Bis 1962
stellten alle Bundesstaaten jedes Liebesspiel, das nicht in der Ehe stattfand und nicht der Fortpflanzung diente, unter Strafe. Und noch heute gibt es in zwölf Staaten entsprechende Gesetze. Alle
Varianten jenseits der Missionarsstellung können mit bis zu 2.000 Euro Bußgeld oder zehn Jahren Haft bestraft werden. Ein Ehebruch kostet dagegen in Maryland nur zehn Dollar. Das dürfte einigen das
Risiko sogar wert sein.
In vielen Städten der Welt steht das Spucken in der Öffentlichkeit unter Strafe. In Shanghai oder Singapur zum Beispiel. Aber auch in Frankfurt am Main oder in Schwerin.
Selbst auf Mallorca kannst Du fürs Spucken mit bis zu 300 Euro zur Kasse gebeten werden. Und noch dicker kommt es in Moskau. Dort ist nicht nur das Spucken verboten, sondern auch das Küssen und lautes
Fluchen in der Öffentlichkeit.
Auch wenn Du mit dem Auto unterwegs bist, werden Dir auf der ganzen Welt Regelungen begegnen, die Dir merkwürdig vorkommen. In Spanien sind zum Beispiel zwei
Warndreiecke Pflicht, in Tschechien der Reservesatz Glühlampen und in Litauen der Feuerlöscher. Und auch beim Thema Auto kommen wir an der schönsten Nebensache der Welt nicht vorbei. Natürlich haben die
USA auch für diesen Bereich wieder ein Verbot auf Lager: In Idaho steht Sex im Auto unter Strafe.
Wir fassen zusammen: Das Schlimmste, was Dir im Ausland passieren kann, ist, dass Du unter Wasser
Sex im Auto hast, dabei ein Lied pfeifst und anschließend eine rauchst.
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