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Zum Lesen: News to use - Der begehrteste Filmpreis der Welt Geschichten und Zahlen rund um den Oscar
Er ist nur 35 Zentimeter groß und vier Kilo schwer. Materialwert: Gerade einmal 300 Dollar. Aber einmal im Jahr
lässt er die Glitzerwelt Hollywood Kopf stehen. Die Rede ist vom Oscar, dem begehrtetsten Fimpreis der Welt.
Am häufigsten holte sich Walt Disney die begehrte Trophäe. Ingesamt 26 Mal wurde er mit
dem Oscar ausgezeichnet. Die ganz besonderen Ehren-Oscars von 1937 nicht mitgerechnet. Damals durfte er neben dem Vier-Kilo-Kerlchen nämlich noch sieben weitere kleine Oscars mit nach Hause nehmen. Raten
Sie mal, für welchen Film? Genau, für den ersten abendfüllenden Zeichentrickfilm „Schneewittchen und die sieben Zwerge“. Das Studio sammelt nach seinem Tod fleißig weiter. Irgendwann in den 80er Jahren
hörte man auf zu zählen
Mit elf Auszeichnungen lag das Monumentalepos „Ben Hur“ Jahrzehntelang unangefochten an der Spitze der Oscar-Statistik. Dann kam im Jahre 1998 James Camerons „Titanic“.
Doch selbst dieser Kassenknüller konnte „Ben Hur“ nicht überholen, sondern nur einen Gleichstand erzielen. Und auch Peter Jacksons „Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs“ schaffte es nicht an den
beiden vorbei – sondern nahm im letzten Jahr ebenfalls elf Oscars mit nach Hause.
Die meisten Oscars unter allen Schauspielern gewann Katherine Hepburn. Zwölf Mal war sie nominiert, vier Mal
durfte sie auf die Bühne, um einen Oscar in Empfang zu nehmen.
Es gibt Schauspielerkollegen, die sind bedeutend schlechter dran. Richard Burton war zum Beispiel sieben Mal nominiert, hat den Oscar
aber nie bekommen. Das muss hart sein: Sieben Mal wirfst Du Dich in Schale, gehst in Gedanken schon mal Deine Dankesrede durch und dann – wieder nichts.
Ähnlich ging es übrigens Peter O’Toole, der
bekam im Jahr 2002 aber immerhin einen Ehren-Oscar – nach sieben Nominierungen hatte er damit wahrscheinlich auch nicht mehr gerechnet.
Auch die ganz großen Namen sind in der Oscar-Nacht vor bösen
Überraschungen eben nicht sicher. Mit elf Nominierungen ging Steven Spielbergs „Die Farbe Lila“ 1986 ins Rennen. Die Academy konnte diesem Drama aber offenbar nichts abgewinnen. Der Film ging komplett
leer aus.
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