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Informationen aus dem Internet immer wichtiger
Auch Gefahren aus dem Netz nehmen zu
 
Die Zahl der Internetnutzer in Deutschland steigt. Fast 60 Prozent der Deutschen sind online. Nach wie vor wird das Internet am häufigsten von den 14- bis 19-Jährigen genutzt. Hier sind 95 Prozent online. Dagegen haben aber erst 15 Prozent der über 60-Jährigen einen Internetzugang. Aber sie holen auf. Und es sind vor allem Männer, die online leben. Frauen verweigern sich dem Web eher noch.

Männer shoppen witzigerweise auch viel mehr im Internet. Normalerweise sind sie ja Einkaufsmuffel, im Internet aber lassen Männer die Kassen klingeln. Frauen haben da einfach weniger Geduld: Sie brechen einen virtuellen Einkauf oft wegen fehlerhafter Technik ab, Männer probieren es einfach noch einmal. Europäer kaufen mehr im Netz als Amerikaner. Allein in Deutschland machte das Online-Weihnachtsgeschäft beim letzten Mal fast vier Milliarden Euro aus.

Wer online ist, sucht meist nach ganz bestimmten Informationen. Nachrichten und Ratgeberseiten sind deshalb besonders gefragt. Und die meisten Nutzer entscheiden sich immer gezielter für ganz bestimmte Angebote. Im Schnitt werden heute pro Sitzung 5,5 Seiten aufgerufen. Vor vier Jahren waren es noch sieben Seiten. Im Schnitt verbringt jeder Erwachsene täglich 43 Minuten im Internet.

Am interessantesten im Netz sind offenbar die Schmuddelseiten. Die haben jedenfalls mehr als dreimal so viele Besucher wie die drei wichtigsten Suchmaschinen Google, Yahoo und MSN zusammen. Und tatsächlich: Experten beobachten in Deutschland eine Häufung von Sexsüchtigen. 75 Prozent der Betroffenen sind Männer. Schuld soll das Internet sein.

Das Internet hat noch andere negative Seiten: Wir verschwenden unheimlich viel Zeit allein mit dem Löschen von Werbemails, die wir gar nicht haben wollen. Und auch all die Emails, die privat während der Arbeitszeit geschrieben werden, kommen den Unternehmen teuer zu stehen. Eine Kündigung rechtfertigen solche Emails allerdings nicht. Der Chef muss schon vorher genaue Internet-Richtlinien aufstellen und den Arbeitnehmer abmahnen, wenn er sich nicht daran hält.

 

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