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Kundenkarten und Bonusprogramme Finger weg von Sammelsystemen, die auch noch eine Gebühr kosten
Sie sind in unseren Portemonnaies fast schon alltäglich – mehr als 100 Millionen Kundenkarten tragen wir Deutschen
mit uns herum. Damit bekommen wir bei jedem Einkauf sofort Rabatt oder sammeln Bonuspunkte. Unterm Strich hast Du davon oft nicht sonderlich viel. Die regelmäßige Ersparnis liegt oft nur zwischen 0,25
und drei Prozent.
Wer mehr erwartet, muss Aktionsrabatte und Sonderaktionen nutzen. Sie sind das Salz in der Suppe der Kundenprogramme, die ja in erster Linien nur eines sollen: Uns Kunden fest an
ein Unternehmen binden. Nachteil: Bei den wenigsten Systemen bleibst Du absolut anonym. So richtig abräumen kannst Du mit einer Kundenkarte oder einem Bonusprogramm zwar nicht. Aber Stammkunden, die
regelmäßig bei einem Anbieter einkaufen, machen damit meist nichts falsch.
Manche Sammelsysteme kosten allerdings schon Geld, bevor ein einziger Punkt gesammelt ist: Da werden Jahresgebühren
fällig oder Aufnahmegebühren für eine Mitgliedschaft. Ärgerlich ist es auch, wenn gesammelte Punkte zu schnell verfallen. Wer mal hier, mal da einkauft, dem bringen nur solche Kundenprogramme etwas, bei
denen viele Händler angeschlossen sind. Die Rabatte sind zwar meistens niedriger, sie können sich aber zu einem nennenswerten Betrag summieren.
Wenn Du Dich für ein Bonusprogramm anmeldest,
solltest Du sparsam mit persönlichen Daten umgehen, denn der Familienstand oder Dein Einkommen gehen nun wirklich keinen Anbieter etwas an. Es reicht schließlich schon, dass wir durch viele Programme
einen tiefen Einblick in unsere Einkaufgewohnheiten gewähren.
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