Mein Hajo - Die Radioseite
Zum Anfang Zum Hören Zum Lesen Zum Lachen Zum Nulltarif Alles über Hajo Mail / Impressum

Arbeit

Autos

Bücher

Computer

DVD und Video

Erotik

Essen und Trinken

Fernsehen

Finanzen

Fotografie

Geschenkidee

Gesundheit

Gewinnspiele

Haus und Garten

Internet

Kinder

Kino und Film

Küche

Kurioses

Lifestyle

Männer und Frauen

Motorräder

Musik

Natur und Umwelt

Radio

Reisen

Shopping

Sport

Technik

Tiere

X-Akten

 

Du bist hier: Zum Anfang > Zum Lesen > Fernsehen

 

Sternstunden und Skandale der Fernsehgeschichte
Neuss verriet den Mörder, Heck schaltete den Attentäter aus

Die Geschichte des Fernsehens begann spätestens 1884. Damals wurde beim Kaiserlichen Patentamt ein elektronisches Teleskop patentiert, um ein am Orte A befindliches Objekt an einem Orte B sichtbar zu machen. Ende August 1928 wurden dann auf der Deutschen Rundfunk-Ausstellung in Berlin erstmals Fernsehbilder im Format 4 x 4 Zentimeter gezeigt. Das Publikum konnte sie durch eine Lupe betrachten. Ein halbes Jahr später präsentierte die Reichspost die erste drahtlose Fernsehsendung – ohne Ton. Und seitdem gab es täglich Fernsehversuchssendungen.
 
Die 60er Jahre waren dann fernsehtechnisch so richtig spannend. Kuhlenkampff und Fuchsberger hatten die ersten großen Auftritte. Und dann gab es im Januar 1962 den Mehrteiler „Das Halstuch“. Es war der absolute Straßenfeger, 90 Prozent Einschaltquote, absoluter Spitzenreiter der Programmgeschichte. Und der Kabarettist Wolfgang Neuss sorgte für den Fernsehskandal des Jahres mit seiner Zeitungsanzeige: Dieter Borsche ist der Mörder. Mann, waren die Leute sauer.

Es gibt nicht sehr viele, aber es gibt auch deutsche Kultserien. Der Alte zum Beispiel oder Derrick. Die Lindenstraße, die Schwarzwaldklinik und natürlich die Raumpatrouille – Raumschiff Orion. Das war 1966 die erste deutsche Science-Fiction-Serie. Auch die teuerste Serie bis dahin, fast dreieinhalb Millionen Mark hat sie gekostet, war zwar komplett schwarz-weiß, aber mit traumhaften Einschaltquote von bis zu 80 Prozent. Und dass einige Requisiten in dem Raumschiff aussahen wie Bügeleisen, Garnrollen und Wasserhähne, das lag daran, dass es Bügeleisen, Garnrollen und Wasserhähne waren.

Und wer erinnert sich nicht noch an die Hitparade mit Dieter Thomas Heck? Eigentlich heißt er ja Carl Dieter Heckscher. Den „Thomas“ im Künstlernamen verdankt er einer Leserbefragung der Bravo von 1965. Heck nahm Anfang der 60er übrigens einmal selbst an der deutschen Vorentscheidung zum Schlager-Grand Prix teil. Der Titel: Was tut man nicht alles aus Liebe? Und: Einmal gab es ein Attentat. Bei einem Auftritt in Hamburg wollte ein Mann ihn mit einer Giftspritze töten. Und was tat Heck? Er schleuderte dem Angreifer das Mikrofon ins Gesicht und moderierte weiter, während er abgeführt wurde.

 

EXOP.DE - Der ExklusivShop