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Die blödesten Autonamen
Fauxpas bei der Taufe - wenn das Auto zur Lachnummer wird

Wenn Autohersteller sich Namen für ihre Modelle ausdenken, gibt es gelegentlich ganz schöne Fehlgriffe. Toyotas Roadster MR2 klingt in Frankreich ausgesprochen wie Merde, zu deutsch - Scheiße. In Finnland fahren Trottel Fiat Uno, denn genau das bedeutet Uno auf Finnisch. Der Ford Pinto sorgte in Brasilien für Aufregung, denn die Übersetzung für Pinto lautet „Penis“. Und in Spanien bekommen Mitsubishi Pajero-Fahrer komische Blicke, mit Pajero werden in Spanien Wichser bezeichnet, und wer heißt schon gern so?

Oder Schweden: Der Misserfolg des Fiat Regata wird dort auf seinen Namen geschoben, Regata ist in Schweden eine aufmüpfige Ehefrau. Apropos Frau: Die Frage, was zuerst da war – der Nissan Serena oder die Serena Damenbinde – ist nicht mehr relevant. Der Hohn war den Japanern jedenfalls sicher.

Oder Lada: Dem Lada Nova eilt eh nicht der beste Ruf voraus. In Spanien ist sein Name allerdings eine Steilvorlage für Spötter: no va heißt „fährt nicht“. Und hat Audi wirklich gewollt, dass die italienischen Kunden stottern, wenn sie verraten, was sie fahren? Der A 4 quattro spricht sich dort nämlich ziemlich dämlich: A quattro quattro.

Zahlen können ohnehin problematisch sein: In Asien steht die Zahl vier für Tod – schade um den Audi A 4 oder Peugeot 407. Auch beim Mercedes Vaneo gab es Stunk. Das besonders weich klingende Kunst-wort fand auch ein Toilettenpapierhersteller passend für sein Produkt. Und so kann der Kunde Vaneo mit drei Lagen oder mit vier Rädern kaufen. Und einen Yaris gibt es entweder für viel Geld von Toyota oder bereits für knapp 30 Euro. Allerdings nicht als Dreitürer, sondern als Pantoletten mit Klettverschluss.

Rolls-Royce ist in den 70ern übrigens knapp an einem Namens-Fehlgriff vorbeigerutscht. Die Briten wollten nach der Silber-Wolke „Silver Cloud“ und dem Silber-Geist „Silver Spirit“ auch einen Silber-Nebel auf den Markt bringen – bis ihnen jemand sagte, dass „Silver Mist“ eigentlich kein guter Name für ein Auto ist.

Und Daimler-Chrysler wollte den Jeep Cherokee durch das neue Modell Jeep Liberty ersetzen. Das Problem war nur, das die Topausstattung Limited hieß. Also hätte der Jeep Liberty Limited also begrenzte Freiheit geheißen, und schwups hieß der Jeep Liberty wieder Cherokee.

Letztes Beispiel für einen verunglückten Namen ist auch VWs Luxuslimousine Phaeton. Phaeton war der Sohn des Sonnenkönigs Helios in der griechischen Mythologie. Er stürzte beim Lenken des Sonnenwagens ab, war also der erste Amokfahrer der Geschichte.