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Polizeihund gebissen: Labrador entschuldigt sich schriftlich
Ein Labrador-Rüde hat sich schriftlich bei einem Schäferhund der Bundespolizei für seinen Biss entschuldigt und er übernimmt die Tierarztrechnung.
Der an diesem Abend rüpelhaft aufgelegte
Labrador "Leo" (7) begegnete dem angeleinten Bundespolizeihund "Andy" (4) bei einem Spaziergang in Burgdorf. Leo zettelte eine Beißerei an, die weder Leos Herrchen noch der Bundespolizist sofort verhindern konnten. Dabei erlitt Diensthund Andy eine klaffende Wunde, die noch in der Nacht vom tierärztlichen Notdienst behandelt werden musste. Danach war er einige Tage krankgeschrieben, erfreut sich aber wieder bester Gesundheit.
Bereits einen Tag später erhielt Andy ein wunderschönes Entschuldigungsschreiben nebst leckerem Schweineohr von Leo: > Hallo, lieber Schäferhund, es tut mir sehr leid, dass ich Dich
gestern Abend verletzt habe! Hoffentlich geht es Dir schon wieder etwas besser. Mein Frauchen und Herrchen werden die Behandlungskosten für Dich natürlich ersetzen. Vielleicht meldest Du Dich einmal
telefonisch bei uns, damit wir erfahren, was Du gerade machst...?
Viele Grüße und "Entschuldigung" von Hund Leo + Familie!"
Die Entschuldigung wurde angenommen. Im
juristischen Sinn hat Leo sogar "tätige Reue" bewiesen. Und die Tierarztrechnung über 697 Euro wird er auch bezahlen. Wer kann ihm da noch böse sein? Alles wird gut.
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