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Sinn für sinnlose Details: Die Olsenbande lebt! Diese
Schlussfolgerung drängt sich nach folgender Geschichte förmlich auf. In der Nacht entwendeten Unbekannte einen VW Passat. Er wurde zu den Kakaoteichen verbracht und dort ausgeschlachtet. Alles was nicht
niet- und nagelfest war, wurde ausgebaut. Soweit die Fakten. Alles weitere lässt sich anhand der am Tatort vorgefundenen Situation ungefähr so rekonstruieren. Nachdem die Täter den Pkw ausgeschlachtet
hatten, gingen sie daran, die Spuren zu beseitigen. Sie blockierten mit einem Baumstumpf das Gaspedal und setzten das Fahrzeug in Bewegung, damit es sich im Wasser der Kakaoteiche versenke. Erster
Fehlversuch, das Fahrzeug fährt nicht über die Böschung und bleibt stehen. Nun wird versucht, mit Baumpfählen den VW in den Teich zu hebeln. Zweiter Fehlversuch, das Fahrzeug ist zu schwer oder die Kraft
der Diebe reicht nicht aus. Das Auto steht immer noch auf der Böschung. Was nun? Offensichtlich kam jetzt die Idee, wenn es das Wasser nicht tut, muss Feuer her. Also, einen Putzlappen in den Tankstutzen
gesteckt und diesen angezündet. Ohne auf den Erfolg ihrer Mühe zu warten,machten sich die Diebe schnellstens aus dem Staub. Dritter Fehlversuch, denn ein Jogger in der Morgenstunde löschte schnell die
glimmende Lunte. Fazit: Ein beschädigter Pkw, vergebliche Mühe der Diebe und viel Arbeit für die Kriminaltechniker. Zur Verunreinigung der Kakaoteiche kam es übrigens nicht.
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