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Ein Schwein auf Abwegen Polizei macht Spass! Eine
Tatsache, die manchmal in Vergessenheit gerät, weil sie im polizeilichen Alltag nur zu selten auftritt. Aber heute war bei den Chemnitzer Polizisten wieder einmal die berühmte Ausnahme von der Regel:
Was war geschehen ? 11.30 Uhr ging im Lagezentum der PD über Notruf 110 der Hilferuf aus dem Restaurant und Cafe "Fleur" auf der Annaberger Straße ein: "Im Garten des Grund- stückes
läuft ein größeres Wildschwein herum."
Die Beamten des Lagezentrums nehmen jeden Anruf ernst. Das Außendienstleiterteam wurde zum Ort des Geschehens entsandt. Wenig später über Funk die
Meldung, der Sachverhalt sich bestätigt. Aber die Beamten geben auch Entwarnung, denn es handelt sich nicht um ein Wildschein. Schwein gehabt! Falsch, denn ein Schwein bleibt es trotzdem. Aber was für
eins?
Während ein Beamter das Schwein mit der Vergabe von Salatblättern bei Laune hält, macht sich sein Kollege auf die Suche nach dem Besitzer des Tieres. Er wird fündig und 12.20 Uhr hält
Frauchen (41) von der Veit-Stoß- Straße den Ausreißer wieder im Arm. Nun wird auch klar, welcher Spezies das Tier angehört. Es ist ein Amerikanisches Minischwein.
Einsatz beendet, niemandem
entstand Schaden. Ausgebüxt war das Tier vermutlich durch ein Loch im Zaun. Fakt ist, dass der Ausreisser die vielbefahrene Bundesstraße 95 (Annaberger Straße) überqueren musste, um zum "Fleur"
zu gelangen. Ob es dazu die in der Nähe befindliche Fußgängerampel nutzte oder wild über die Straße tobte, ließ sich bisher nicht klären. Die Chefin des "Fleur" wies jeden Zusammenhang zwischen
dem Schwein auf ihrem Grundstück und der Speisekarte des Restaurants weit von sich. "Lilli von der Wachsenburg", so soll das Schwein nach unbestätigten Informationen heißen, soll nach ebenso
unbestätigten Informationen das Maskottchen eines kleinen Chemnitzer Fußballvereines sein.
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